Fotografieren im Zoo

Fotografieren im Zoo Essener Fototreff

Im Zoo keinen Blitz benutzen – das
stört bzw. verängstigt die Tiere .

Fütterungszeiten beachten. – Vor und während der
Fütterung sind die Tiere lebhaft und aufgeregt, nach der Fütterung müde und
unbeweglich.

Gehege mit Jungtieren sind immer lohnende Objekte,
da auch die erwachsenen Tiere dann aufmerksam und rege sind.

Tieraufnahmen
hinter Gittern erfordern einen
großen Zoom um die Gitter verschwinden zu lassen. Beim herangehen ans Gitter
mit dem Objektiv daran denken das manche Tiere hindurchgreifen können.

Für
Aufnahmen bei Kunst- und Tageslicht
die Zeitautomatik (A/AV) wählen und mit offener Blende (kleine Blendenzahl)
fotografieren um das Motiv freizustellen. Bei Helligkeitsunterschieden
Mehrfeldmessung wählen, evtl. die ISO
Zahl erhöhen.

Bei
Fotografien durch Glas / Scheiben
(Aquarien)
empfiehlt sich ein Polfilter um Spiegelungen zu verringern. Mit
dem Objektiv an die Scheibe im Winkel von 30-40 Grad ablichten. Man kann ein
Rohr aus Styropor am Objektiv ansetzen. Da das Styropor weich und
Lichtundurchlässig ist, kann das Objektiv angewinkelt werden ohne das es direkt
auf der Scheibe aufliegt.

Bei Motiven
auf den goldenen Schnitt achten
(Motiv auf 2/3 Linie legen). Auf den Hintergrund achten. Dieser sollte nicht
vom Motiv ablenken – einfarbiger Hintergrund – unscharfer Hintergrund etc.
Außerdem sollte das Licht beachtet
werden. Die Mittagssonne bringt hartes Licht, morgens und abends ist weiches
Licht gegeben und daher die bessere Aufnahmezeit.

Tiere in Bewegung erfordern etwas Übung, da
man mit dem Motiv mitziehen muß. TV/S als Modus wählen. Belichtungen von 1/8
bis 1/1000 sec. möglich, je nach
Schnelligkeit des Tieres. Serienfunktion kann hilfreich sein.

Bei Tieren im Flug TV/S Modus mit kurzen
Verschlußzeiten ( 1/250 – 1/1000) wählen.

Tierporträts . Auch hier liegt der Schärfepunkt
auf dem Auge und man sollte versuchen einen Lichtreflex im Auge des Tieres zu
haben, das macht die Aufnahme lebendiger. Bei der Perspektive kann die Vogelperspektive,
die Froschperspektive oder eine Perspektive auf Augenhöhe angebracht sein. Hier
gilt es zu experimentieren.

Um die
Farbtemperaturen und Weißabgleich später regulieren zu können empfiehlt sich
alle Aufnahmen im RAW Format zu
machen. Ein Stativ (mindestens ein
Einbeinstativ, Dreibeinstative sind oft
nicht erlaubt) sollte Pflicht sein.

Fototipps f. Einsteiger

Inhalt

Seite 1
– 6 12 Dinge, die jeder Fotograf tun muss, bevor
er den Auslöser
drückt

1.
Laden
sie den Akku auf

2.
Reinigen
sie den Sensor

3.
Formatieren
Sie die Karte

4.
Wählen
Sie das Objektiv aus

5.
Setzen
sie die Objektivhaube auf

6.
Überprüfen
sie die Bildqualität und –Format

7.
Legen
sie den Belichtungsmodus fest

8.
Wählen
sie den Fokus- Modus aus

9.
Überprüfen
sie den Weißabgleich

10.
Stellen
sie die Belichtungszeit ein

11.
Prüfen
sie die Empfindlichkeit

12.
Wählen
die den Picture Style aus

Seite 7 – 11 13 einfache Tipps und Tricks für technisch
Unversierte

1.
Gehen
sie näher ran

2.
Zoomen
sie bei Porträts heran

3.
Fotografieren
sie auf Augenhöhe

4.
Schaffen
sie Platz

5.
Achten
sie auf den richtigen Beschnitt

6.
Sorgen
sie für eine bessere Haltung

7.
Entfernen
sie sich von der Mitte

8.
Wählen
sie eine ungerade Zahl von Motiven

9.
Nutzen
sie Linien

10.
Vergessen
sie den Vordergrund, konzentrieren sie sich auf den Hintergrund

11.
Schiefer
Horizont

12.
Prüfen
sie den Bildrand

13.
Lassen
sie Platz für Action

Seite 12 Tipps von den Profis –keine Angst vorm Schneiden

Tipps
von den Profis – Back-Button-Fokussierung

Seite 13 Tipps von den Profis
– Auf f/8 stellen

Seite 14
– 16 Probleme mit der
Belichtung

1.
Sie
haben das LCD Display zu hell o. dunkel eingestellt

2.
Sie
nutzen das Histogramm nicht optimal

3.
Sie
nutzen keine Belichtungskorrektur

4.
Sie
setzen die Belichtungskorrektur nicht zurück

5.
Ihr
Weiß erscheint Grau

6.
Die
hellsten Bildpunkte werden weiß

7.
Die
Schatten werden grau

8.
Sie
fotografieren nicht in RAW

9.
Sie
nutzen die falsche Belichtungsmessung

10.
Ihre
gewählte Verschlußzeit ist zu lang

Seite 16
– 17 Probleme mit der
Komposition

1.
Ihr
Hintergrund ist nicht einheitlich

2.
Der
Blickwinkel ist langweilig

3.
Sie
nutzen nur selten das Hochformat

4.
Sie
haben das Sujet nicht isoliert

5.
Sie
komponieren ihre Bilder immer mit dem Motiv im Zentrum

6.
Sie
haben die Grenzen des Aufnahmebereichs nicht beachtet

7.
Ihre
Horizonte sind nicht gerade ausgerichtet

8.
Die
Balance in Ihren Fotos stimmt nicht

9.
Ihr
Sucher zeigt nicht 100 % des Bildes

10.
Sie
sind nicht nah genug am Motiv

11.
Sie
sind vorhersehbar

Seite 17 – 19 Probleme mit der Schärfe

1.
Sie
nutzen den falschen Autofokus-Modus

2.
Sie
lassen Ihre Kamera den Autofokuspunkt wählen

3.
Sie
wählen nicht den richtigen Autofokuspunkt

4.
Ihr
Objektiv fokussiert zu weit vorn oder hinten

5.
Sie
sind zu nah, um Schärfe einzustellen

6.
Sie
nutzen den gesamten Fokusbereich

7.
Sie
nutzen bei Naheinstellungen nicht den manuellen Fokus

8.
Sie
nutzen Live View nicht optimal

9.
Sie
nutzen bei Landschaftsaufnahmen nicht die hyperfokal Fokussierung

10.
Sie
nutzen eine sehr weite Blende

11.
Sie
sehen nicht klar

Seite 20
– 21 Probleme mit der
Beleuchtung

1.
Sie
nehmen Ihre Fotos nicht im besten Licht auf

2.
Sie
ziehen die Schatten nicht in Betracht

3.
Ihre
Modelle blinzeln

4.
Sie
nutzen bedeckte Tage nicht optimal

5.
Sie
steuern den Kontrast nicht

6.
Sie
verlassen sich auf den automatischen Weißabgleich

7.
Sie
machen Bilder mit mehreren Lichtquellen

8.
Sie
nutzen das Blitzlicht der Kamera

9.
Das
Foto wird an den Rändern dunkler

10.
Sie
benutzen keine Sonnenblende

11.
Ihre
Nachtaufnahmen sind zu dunkel

Seite 21
– 23 Probleme mit der
Bearbeitung

1.
Sie
korrigieren die Level nicht

2.
Sie
übertreiben es mit der Bearbeitung

3.
Sie
vergrößern das Bild nicht ausreichend

4.
Sie
machen Ihre Fotos zu scharf

5.
Sie
übertreiben es bei der Rauschreduzierung

6.
In
Ihren Porträts wirkt Haut glatt wie Margarine

7.
Sie
bearbeiten Augen und Zähne zu stark

8.
Sie
sind bei Schwarz-Weiß nicht konsequent genug

9.
Die
Farben in Ihren Ausdrucken entsprechen nicht dem digitalen Bild

Seite 23
-24 Die „Goldene Stunde“ ist der perfekte Fotomoment

1.
Wann
ist die „Goldene Stunde“ genau ?

2.
Wie
berechne ich die „Goldene Stunde“ in meiner
Stadt ?

Seite 24
– 25 Tipps für
Gruppenfotos

Seite 25
– 28 Tipps für tolle
Kinderfotos

Seite 29
– 30 Foto Tipp „Fotografieren
im Winter“ Teil 1

1.
Das
sollten Sie beim Fotografieren im Winter beachten !

2.
Akkus
und Batterien

3.
Achtung
Kälte !

4.
Achtung
Kondenswasser !

5.
Die
richtige Kleidung

Seite 30
– 32 Foto Tipp
„Fotografieren im Winter“ Teil 2

1.
Der
Vordergrund

Seite 33 Hilfen bei Nachtaufnahmen

Seite 34 Tipps zur
optimalen Pflege des Objektivs

Seite
1

12 Dinge, die jeder Fotograf tun muss, bevor er auf den Auslöser drückt

Befolgen Sie unsere Hinweise zu den wichtigsten Dingen, an die Sie vor dem
Fotografieren denken sollten, um nichts dem Zufall zu überlassen

1. Laden Sie den Akku auf

Das versteht sich vielleicht von selbst, doch es ist etwas, das viele
Fotografen vergessen, bevor Sie sich mit ihrer Kamera auf den Weg machen.

Sollte Ihre Kamera ständig in Gebrauch sein (und das ist sie doch, nicht
wahr?), ist es sinnvoll, den Akku nach jeder Fotosession aufzuladen.

Wird eine Kamera jedoch über längere Zeiträume nicht benutzt, sollte der
Akku am besten erst kurz vor dem geplanten Einsatz aufgeladen werden.

2. Reinigen Sie den Sensor

Dies müssen Sie nicht jedes Mal tun, wenn Sie Ihre Kamera benutzt haben.
Bemerken Sie jedoch bei der Bearbeitung Ihrer Bilder Flecken, die Sie
wegretuschieren müssen, sollten Sie den Sensor besser sauber machen.

Seite 2

3. Formatieren Sie die Karte

Wenn Sie nach einem Shooting alle Bilder von Ihrer Karte heruntergeladen haben,
sollten Sie die Karte am besten formatieren.

Auf diese Weise werden alle auf ihr befindlichen Bilder gelöscht und Sie
haben beim nächsten Mal ganz sicher die volle Kapazität.

Eine Karte zu formatieren geht schneller und einfacher, als viele Bilder einzeln
zu löschen. Außerdem werden sämtliche Dateiorganisationsstrukturen entfernt und
so die Kartenleistung für die Kamera optimiert.

NICHT VERPASSEN: Entdecken Sie, wie Sie Ihre Bildverwaltung mit der
kostenlosen Canon Plattform Project1709 vereinfachen können

4. Wählen Sie das Objektiv aus

Die meisten Fotografen verfügen am Anfang über ein Kit-Objektiv. Doch sobald
Ihre Sammlung um ein oder zwei Objektive reicher ist, sollten Sie sich genau
überlegen, welches davon Sie verwenden.

Ein Weitwinkelobjektiv eignet sich zum Beispiel zum Fotografieren in
Innenräumen oder für Aufnahmen mit weitem Bildwinkel, während sich ein
Teleobjektiv für das Ablichten weiter entfernt liegender Motive empfiehlt.

Die Brennweite eines Objektivs hat darüber hinaus Auswirkungen auf die
Perspektive und die Schärfentiefe.

Wenn Sie zum Beispiel ein nahe gelegenes Objekt mit einem Weitwinkelobjektiv
fotografieren, wird es sehr viel größer aussehen als die Objekte im
Hintergrund, welcher durch ein längeres Objektiv überdies weiter weg erscheint.

Weitwinkelobjektive produzieren auch eine größere Schärfentiefe, egal welche
Blende verwendet wird, was gerade bei Landschaften äußerst praktisch sein kann.

Seite 3

Die stärker eingeschränkte Schärfentiefe von Teleobjektiven hingegen macht
es einfacher, den Hintergrund verschwimmen zu lassen.

5. Setzen Sie die Objektivhaube auf

Eine Objektivhaube ist ein unverzichtbarer, jedoch häufig vernachlässigter
Bestandteil der Fotoausrüstung. Die wichtigste Aufgabe der Objektivhaube
besteht darin, das Frontelement des Objektivs gegen Streulicht abzuschirmen, um
Lichtreflexionen zu minimieren. Besonders wichtig ist sie beim Einsatz von
Weitwinkelobjektiven.

Eine Objektivhaube kann das Objektiv jedoch auch vor gelegentlichen
Wassertropfen und physischen Schäden schützen, zum Beispiel wenn es beim Tragen
der Kamera versehentlich gegen einen harten Gegenstand stößt.

Sollte Ihr Objektiv über eine Haube verfügen, setzen Sie sie so auf, dass
sie über das Frontelement des Objektivs hinaussteht. War im Lieferumfang Ihres
Objektivs keine Haube dabei, lohnt es sich, eine nachzukaufen.

6. Überprüfen Sie Bildqualität und -format

Viele Fotografen verwenden fast immer dieselben Einstellungen für
Bildqualität und Dateiformat, doch einige Kameramodi erfordern andere Einstellungen
und man vergisst schnell, dass man die Standardeinstellungen irgendwann einmal
geändert hat.

Manche Kameras können beispielsweise mehr JPEG-Bilder in Serie schießen als
RAW-Dateien.

Dies hat zur Folge, dass einige Fotografen bei Sportaufnahmen nur Fotos im
JPEG-Format machen.

In diesem Fall müssen sie vor ihrem nächsten Shooting daran denken, wieder
auf RAW bzw. RAW und JPEG umzustellen.

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7. Legen Sie den Belichtungsmodus fest

Ganz gleich, ob Sie ein Neuling oder versierter Profifotograf sind – wenn
Sie ein Foto schießen wollen, müssen Sie festlegen, welchen Belichtungsmodus
Sie verwenden möchten.

Wenn Sie zum Beispiel die Szenenmodi nutzen, müssen Sie entscheiden, welcher
davon der Richtige ist.

Sollten Sie den Zeit- oder Blendenautomatik-Modus verwenden, müssen Sie
wissen, ob Sie die Kontrolle über die Belichtungszeit oder die Blende haben
möchten.

Die Entscheidung hängt davon ab, was für das Bild am wichtigsten ist.

Bei einem sich bewegenden Motiv beispielsweise ist die Blendenautomatik eine
gute Wahl, da Sie mit ihr eine Belichtungszeit einstellen können, die die
Bewegung einfriert – oder verschwimmen lässt, wenn Sie das möchten.

Bei Landschafts-, Porträt- und Makroaufnahmen hingegen ist die Schärfentiefe
häufig der wichtigere Faktor, weshalb hier der Zeitautomatik-Modus meist besser
geeignet ist.

Wenn Sie die volle Kontrolle haben wollen, sollten Sie den manuellen
Belichtungsmodus auswählen.

8. Wählen Sie den Fokus-Modus aus

Möchten Sie das Objektiv manuell oder automatisch scharfstellen?

Der manuelle Fokus eignet sich vor allem in der Makro-, Landschafts- und
Stillleben-Fotografie, wenn Sie genug Zeit haben und den Fokuspunkt exakt
platzieren wollen.

Oft empfiehlt es sich beim manuellen Scharfstellen, den Live-View-Modus zu
verwenden und das Bild auf dem Kameradisplay zu komponieren, da Sie so den
wichtigsten Teil der Szene vergrößern und sicherstellen können, dass der Fokus
punktgenau sitzt.

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Sollten Sie den Autofokus (AF) nutzen wollen, ist es ratsam, auch die
Kontrolle über die Auswahl des AF-Punktes zu übernehmen. So gewährleisten Sie,
dass der aktive Punkt Ihr Motiv überlagert.

Wenn sich Ihr Aufnahmeobjekt bewegt, sollten Sie in den kontinuierlichen
Autofokus oder einen Tracking-Modus wechseln, damit sich der Fokus mit dem
Motiv mit bewegt.

9. Überprüfen Sie den Weißabgleich

Schauen Sie immer nach, welcher Weißabgleichswert eingestellt ist, bevor Sie
mit dem Fotografieren beginnen.

Sollten Sie bei Ihrem letzten Shooting einen benutzerdefinierten
Weißabgleichswert verwendet haben, ist es gut möglich, dass dieser für die
aktuellen Bedingungen nicht mehr geeignet ist und Ihre Bilder einen
unnatürlichen Farstich erhalten.

10. Stellen Sie die Belichtungszeit ein

Wenn Sie einen der erweiterten Belichtungsmodi (Zeitautomatik, Blendenautomatik
oder manuell) verwenden, müssen Sie die Belichtungswerte einstellen.

Im Zeitautomatik-Modus stellen Sie die Blende ein, während die Kamera die
Verschlusszeit auswählt.

Im Blendenautomatik-Modus ist es umgekehrt: Sie stellen die Verschlusszeit
ein, während die Kamera die Blende kontrolliert.

Ist eine Szene sehr dunkel oder sehr hell, müssen Sie unter Umständen
mithilfe der Belichtungskorrektur der Kamera die Belichtungszeit anpassen.

Alternativ können Sie im manuellen Modus die volle Kontrolle übernehmen und
entscheiden, ob Sie den Werten des Messsystems folgen möchten oder nicht.

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11. Prüfen Sie die Empfindlichkeit

Die Empfindlichkeit (ISO) spielt eine Rolle bei der Belichtung. Die meisten
Fotografen stellen sie so niedrig wie möglich ein, um die Bildqualität zu
wahren. Sollten Sie jedoch so nicht die Blenden- oder
Verschlusszeiteinstellungen verwenden können, die Sie möchten, müssen Sie den
Empfindlichkeitswert ein wenig erhöhen.

Prüfen Sie die Empfindlichkeitseinstellung jedesmal, da es ziemlich
enttäuschend sein kann, wenn man mit dem Maximalwert fotografiert, obwohl man
hätte eine Einstellung verwenden können, die eine sehr viel höhere Bildqualität
hervorbringt.

12. Wählen Sie den Picture Style aus

Die Modi „Picture Style“, „Picture Control“ und „Film Simulation“ passen das
Aussehen von JPEG-Bildern an bestimmte Aufnahmebedingungen an.

Häufig gibt es zum Beispiel einen Landschaftsmodus, der Blau- und Grüntöne
verstärkt, und einen Schwarzweißmodus, mit dem man direkt mit der Kamera
Schwarzweißbilder produzieren kann.

Wenn Sie gleichzeitig RAW- und JPEG-Fotos schießen, ist es nicht so schlimm,
wenn Sie aus Versehen schwarzweiße JPEGs anstelle von Farbaufnahmen machen, da
in der RAW-Datei alle Farbdaten enthalten sind.

Trotzdem ist es natürlich besser, die JPEG-Bilder zu erhalten, die man haben
wollte.

Seite 7

13 einfache Tipps und Tricks für technisch Unversierte

Wenn man
erstmalig eine Digitalkamera benutzt, kann das schon ziemlich ernüchternd sein.
All diese Knöpfe, Tasten und Einstellräder, ganz zu schweigen von diesen
verwirrenden Fachbegriffen. Wo fängt man da am besten an? Wahrscheinlich im
Automatikmodus für absolute Anfänger, der bei den meisten Kameras mit einem
grünen Rechteck gekennzeichnet ist. Damit holen Sie vielleicht nicht das
Optimale aus Ihrer Kamera heraus, aber zumindest wird Ihnen das Fotografieren
Spaß machen. Und wenn Sie sich dann noch an die einfachen Tipps und Techniken
halten, die wir Ihnen hier zusammengestellt haben, werden auch Sie feststellen,
dass eine DSLR gar nicht so kompliziert ist …

1. Gehen Sie näher heran

Schon der legendäre Magnum-Fotograf Robert Capa hat erkannt:
„Wenn deine Fotos nicht gut genug sind, bist du nicht nah genug!“.

Damit meinte er nicht etwa, dass man ein längeres Objektiv verwenden muss,
sondern vielmehr, dass man näher an sein Motiv heranrücken soll. Fotos
verlieren sehr viel von ihrer Aussagekraft und Wirkung, wenn die abgebildeten
Personen oder Gegenstände im Bildausschnitt zu klein sind.

Dies bewahrheitet sich vor allem bei Weitwinkelobjektiven. Wenn Sie also
Landschaften fotografieren, suchen Sie sich ein Detail, mit dem Sie den
vorderen Bildbereich ausfüllen können und gehen Sie nah heran, damit es
hervorsticht.

2. Zoomen Sie bei Porträts heran

Zwar wirkt ein Bildausschnitt durchaus interessanter, wenn man ein Motiv aus
geringerer Entfernung heraus fotografiert, bei Porträtaufnahmen jedoch lohnt es
sich, ein paar Schritte zurückzugehen und stattdessen mit dem Objektiv heran zu
zoomen.

Wenn man es nämlich andersherum macht, also näher herangeht und dann weg
zoomt, um die Person auf das Bild zu quetschen, kann das zu einem eher
verzerrten Foto führen, bei dem die Gesichtszüge, die näher am Objektiv sind,
übertrieben und Karikatur ähnlich wirken.

Längere Objektive bzw. Zoomeinstellungen resultieren auch in einem engeren
Blickwinkel, d. h. sie zeigen weniger vom Hintergrund. Dadurch findet man leichter
einen „sauberen“ Hintergrund, der nicht vom Motiv ablenkt.

3. Fotografieren Sie auf Augenhöhe

Jeder Fotograf kann Bilder aus dem Stand heraus machen, aber bei
Porträtaufnahmen sollte man auch mal probieren, sich auf Augenhöhe mit dem
Motiv zu begeben.

Diese Technik ist besonders wirkungsvoll, wenn man Kinder und Tiere
fotografiert. Machen Sie sich also die Mühe: Hocken Sie sich hin, gehen Sie auf
die Knie oder legen Sie sich sogar auf den Bauch.

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4. Schaffen Sie Platz

Näher an sein Motiv heranzurücken kann die Wirkung eines Fotos verstärken,
kann aber auch dazu führen, dass sich die Person eingeengt fühlt und auf dem
Bild dann verkrampft aussieht.

Wenn bestimmte Körperteile fast den Bildrand berühren, sollten Sie wieder
ein Stückchen zurückgehen und mehr Platz lassen, so dass Ihr Motiv noch Luft
zum Atmen hat.

Möchten Sie einen engeren Bildausschnitt fotografieren, müssen Sie
andererseits noch näher herangehen.

5. Achten Sie auf den richtigen Beschnitt

Vermeiden Sie es unbedingt, Ihren Bildausschnitt so zu wählen, dass er an
den Gelenken der fotografierten Personen oder Tiere endet. Wenn am Bildrand die
Knie, Ellbogen, Knöchel oder Handgelenke abgeschnitten werden, sieht das
wirklich seltsam aus.

6. Sorgen Sie für eine bessere Haltung

Ein einfacher
Tipp, um die Pose einer porträtierten Person günstig zu beeinflussen,
besteht darin, Ihr Motiv zu bitten, sich verkehrt herum auf einen Stuhl zu
setzen. Auch Fotograf Lewis Morley hat sich bei seiner berühmten
Aufnahme von Christine Keeler
dieses Tricks bedient.

Natürlich
muss Ihr Motiv nicht auch noch splitterfasernackt wie auf dem Beispielbild
sein, es reicht schon, wenn die Arme ganz entspannt auf die Rückenlehne gelegt
werden. Dadurch sitzt man aufrechter, was natürlicher wirkt.

7. Entfernen Sie sich von der Mitte

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Zahlreiche
Motive wirken am besten, wenn sie unmittelbar in der Mitte eines Bildes
platziert werden. Bei den meisten Porträts bietet sich das ebenso an wie bei
symmetrischen Szenen und Objekten, die direkt auf die Kamera gerichtet sind.

Wenn man
allerdings das Motiv oder ein wichtiges Detail der Szene aus der Bildmitte
rückt, wirkt ein Bild normalerweise interessanter und ausgeglichener. Als grobe
Richtlinie können Sie dazu die äußeren AF-Punkte im Kamerasucher nutzen.

Alternativ
können Sie auch ein imaginäres Gitter über die Szene und den Bildausschnitt
legen, sodass die wichtigsten Details an einem Punkt liegen, an dem sich die Linien
kreuzen.

Diese
Technik ist auch als Drittelregel bekannt. Sollte Ihre Kamera über den
Live-View-Modus verfügen, können Sie sich während der Aufnahme sogar ein Gitter
mit 3×3 Feldern auf dem rückwärtigen Display anzeigen lassen.

Denken Sie
aber daran, dass Regeln dazu da sind, um auf die Probe gestellt und gebrochen
zu werden. Das gilt auch für die Drittelregel.

8. Wählen Sie eine ungerade Zahl von Motiven

Mit einer
ungeraden Zahl von Objekten und Motiven im Bild erreicht man eine
ausgeglichenere Bildkomposition als bei einer geraden Anzahl, bei der es sehr
viel schwerer sein kann, einen zentralen Anhaltspunkt zu finden.

Drei ist die
magische Zahl in der Fotografie, ganz gleich ob es sich um drei Personen, drei
Farben oder sogar nur drei Farbtöne handelt. So sorgen Sie dafür, dass das
Hauptmotiv von zwei weiteren Details umgeben ist.

9. Nutzen Sie Linien

Achten Sie
bei der Wahl des Bildausschnitts darauf, dass natürliche oder von Menschenhand geschaffene
Führungslinien enthalten sind
, die den Blick des Betrachters lenken.

Eine mit
Bedacht positionierte Straße, ein Zaun oder ein Fluss, ja sogar von Schatten
oder Farben erzeugte Linien, können das Auge vom vorderen Bildbereich direkt
zum Motiv führen.

Vermeiden
Sie allerdings Linien, die aus dem Bild herausführen, denn diese können auch
die Aufmerksamkeit des Betrachters mit sich ziehen.

10. Vergessen Sie den Vordergrund, konzentrieren Sie
sich auf den Hintergrund

Viele Fotos
werden durch unruhige, „laute“ Hintergründe ruiniert. Nehmen Sie sich also
einen kurzen Moment Zeit und prüfen Sie den Bereich hinter Ihrem Motiv auf
mögliche Ablenkungen.

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Typische
Beispiele sind Bäume oder Telegrafenmasten, die scheinbar aus dem Kopf der
fotografierten Personen heraus sprießen, oder eine Linie am Horizont, die aus
einem Bild zwei macht.

Außerdem
sollten Sie auf helle Bereiche achten, die die Aufmerksamkeit des Betrachters
auf sich ziehen. Dazu zählen Lichtflecke, verursacht durch Sonnenstrahlen, die
durch Baumzweige hindurch scheinen, oder sehr grelle Farben. Blinzeln Sie beim
Betrachten der Szene, weil dadurch mögliche Ablenkungen deutlicher
hervortreten.

11. Schiefer Horizont

Wenn auf
einem Foto auch der Horizont zu sehen ist, sollten Sie sicherstellen, dass er
exakt waagerecht ist. Nur wenn Sie einen besonders dramatischen Effekt erzielen
möchten, können Sie den Horizont auch mal absichtlich schräg fotografieren.
Schon die geringste Neigung des Horizonts kann dazu führen, dass Ihre Aufnahme
misslingt. Das gilt vor allem, wenn Wasser mit im Spiel ist, denn dann sieht es
so aus, als würde das Wasser aus dem Bild herausfließen.

Viele
Kameras verfügen über eine elektronische Wasserwaage oder Gitterlinien auf dem
Display, die Ihnen bei der Nivellierung des Horizonts helfen.

Sollte Ihre
Kamera diese Hilfsmittel nicht haben, können Sie stattdessen auch die
Autofokuspunkte im Sucher nutzen. Und wenn alle Stränge reißen, lässt sich ein
schiefer Horizont auch noch in Photoshop oder einer anderen Fotosoftware
ausrichten, allerdings müssen Sie das Bild dafür zuschneiden.

Dies kann
dazu führen, dass wichtige Details am Bildrand verloren gehen, also ist es
besser, Sie machen es gleich während der Aufnahme richtig.

Seite 11

12. Prüfen Sie den Bildrand

Die meisten Kamerasucher zeigen nicht den gesamten erfassten Bereich. Dies
kann zu einigen Überraschungen führen, wenn Sie Ihre Bilder anschauen und sich
in den Ecken plötzlich Objekte verstecken, die Sie vorher gar nicht gesehen
haben.

Ein einfacher Trick besteht darin, vorm Drücken des Auslösers nochmal ein
wenig weg zu zoomen und zu überprüfen, dass sich nichts Störendes im
Bildausschnitt befindet. Anschließend können Sie dann wieder heran zoomen und
Ihr Foto machen.

Alternativ können Sie auch im Live-View-Modus Ihrer Kamera fotografieren.
Wie der Name schon vermuten lässt, wird in diesem Modus exakt das angezeigt,
was der Kamerasensor im jeweiligen Moment erfasst und abgebildet hat. Sie sehen
also das gesamte Bild.

13. Lassen Sie Platz für Action

Der Bildausschnitt für Action-Aufnahmen sollte keinesfalls so gewählt
werden, dass das Motiv direkt in der Mitte platziert ist. Außerdem sollten Sie
vor dem Motiv mehr Platz lassen als dahinter. Mit diesem zusätzlichen Platz
betonen Sie die Richtung der Bewegung und das Motiv wirkt dynamisch.

Der gleiche Trick bietet sich auch für Porträts an. Wählen Sie den
Bildausschnitt so, dass dort, wohin die fotografierte Person blickt, mehr Raum
ist als in der entgegengesetzten Richtung.

Seite 12

13. Tipps zum Fotografieren von den Profis: Haben Sie keine Angst vorm
Schneiden

Hierbei
handelt es sich um ein kleines Geheimnis, dass die meisten Profis gerne für
sich behalten würden: Viele Sportfotografen sind auf den Schnitt des Bildes
angewiesen, damit die Komposition stimmig ist.

Sie fassen
die Aufnahme etwas weiter, wobei sie das Motiv im Mittelpunkt des Bildes
halten, um es so, ganz gleich in welche Richtung es sich weiterbewegt, sicher
einzufangen.

Ein weiterer
Grund hierfür ist, dass es einfach schneller geht, lediglich den zentralen
AF-Punkt zu nutzen, als Punkte am Rand auszuwählen, und dass der zentrale Punkt
zudem auch der akkurateste ist und am ehesten reagiert.

14. Tipps zum Fotografieren von den Profis: Back-Button-Fokussierung

Seite 13

Meistens
fokussieren wir, indem wir den Auslöser halb hinunterdrücken, doch viele
Kameras bieten hierzu eine andere Methode, die Profis gerne nutzen: die
AF-ON-Taste

Da sich
diese Taste zumeist am hinteren Teil der Kamera befindet, nennt man die Technik
„Back-Button”-Fokussierung.

Einer der
Vorteile dieser Fokussierung über die AF-ON-Taste ist es, dass Sie sich keine
Gedanken darüber zu machen brauchen, wie stark Sie die Taste drücken, da die
Aufnahme nicht aus Versehen ausgelöst werden kann.

Dies erweist
sich auch bei der Aufnahme beweglicher Motive als nützlich, da Sie diese so
scharf im Bild halten können, ohne die Belichtungseinstellungen festzulegen,
was erst dann geschieht, wenn Sie den Auslöser drücken.

Die
„Back-Button”-Fokussierung ist auch bei der Aufnahme von Pflanzen und Blumen,
die sich im Wind bewegen, nützlich.

Sie können
die Fokussierung mit der AF-ON-Taste feststellen und das Bild dann auslösen,
wenn Komposition und Lichtverhältnisse stimmig sind. Dies spart Zeit und Mühe,
da die Kamera so nicht jedes Mal fokussieren muss, wenn der Auslöser gedrückt
wird.

15. Tipps zum Fotografieren von den Profis: Auf f/8 stellen

Was die
Blendenöffnung angeht, so stellt f/8 eine großartige Möglichkeit dar. In den
meisten Fällen handelt es sich um die optimale Blendenöffnung für ein Objektiv,
da hierbei ausreichend abgeblendet wird, um die Weichheit, die sich bei großer

Seite 14

Blendenöffnung
für gewöhnlich einstellt, zu vermeiden. Außerdem gewinnt man so eine
ordentliche Schärfentiefe und die Beugung stellt kein großes Problem dar.

Wenn Sie
Ihre Kamera dann mit einem angebrachten Standard-Zoom-Objektiv, Gegenlichtblende,
ohne Objektivdeckel und dem Belichtungsmodus in diesem Programm auf Ihrer
Schulter tragen, sind Sie so gut wie sofort zum Einsatz bereit.

Stellen Sie
lediglich sicher, dass die Lichtempfindlichkeit auf einen Wert eingestellt ist,
unter dem normale Freihand-Verschlusszeiten möglich sind, oder setzen Sie sie
auf automatisch.

Nichts geht
über eine gut vorbereitete Kamera am richtigen Ort.

Wir haben dies alle schon einmal
erlebt: Man geht seine Fotos auf dem Bildschirm der Digitalkamera oder in
Photoshop durch und stellt fest, dass irgendetwas schief läuft. Die Komposition
wirkt unbeholfen oder die Belichtung ist mies. Vielleicht ist das Bild nicht
wirklich scharf oder die Farben wirken unnatürlich. Man weiß nicht recht, was
es ist, aber irgendetwas haut nicht hin.

Hier ist
eine Liste der 55 häufigsten Gründe zusammengestellt, warum Fotos nicht
funktionieren. Wir geben Tipps und Ratschläge, wie man diese Schwierigkeiten
lösen kann. Selbstverständlich werden nicht alle 55 Phänomene bei Ihnen
auftreten, aber wir garantieren, dass Ihnen mindestens eines dieser Probleme
schon einmal begegnet ist.

Wir
beschäftigen uns mit Problemen der Belichtung, Komposition, Schärfe,
Beleuchtung und Bearbeitung.

16. Probleme mit der Belichtung

1. Sie haben
das LCD-Display Ihrer Kamera zu hell oder dunkel eingestellt

Der Bildschirm Ihrer DSLR-Kamera vermittelt Ihnen eine grundsätzliche
Vorstellung über die Belichtung eines Bildes. Dies funktioniert aber nur, wenn
der Bildschirm nicht zu hell oder zu dunkel eingestellt ist. Im Menü der Kamera
finden Sie eine Option, die Helligkeit an die jeweiligen Bedingungen
anzupassen.

2. Sie
nutzen das Histogramm nicht optimal

Verlassen Sie sich bei der Beurteilung der Belichtung nicht nur auf das
LCD-Display. Das Histogramm, das die Helligkeit anzeigt, gibt Ihnen eine
Messung an die Hand, wie hell oder dunkel ein Bild tatsächlich ist und ob Sie
Korrekturen vornehmen müssen.

3. Sie
nutzen keine Belichtungskorrektur

Sie können ein Bild mittels einer Software bearbeiten, um es heller oder
dunkler zu machen. Dies kann allerdings die Bildqualität verschlechtern. Sie
sollten versuchen, dies direkt an der Kamera korrekt einzustellen. Nutzen Sie
dafür die Funktion der Belichtungskorrektur. (Dies ist die Schaltfläche mit dem
Zeichen +/-).

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4. Sie
setzen die Belichtungskorrektur nicht zurück

Wenn Sie Aufnahmen mit Belichtungskorrektur machen, sollten Sie sich
angewöhnen, die Korrektur vor der Aufnahme einer anderen Szene stets auf Null
zurückzusetzen. Wenn Sie dies nicht tun, besteht die Gefahr, dass Sie die
Korrektur immer wieder erneut korrigieren.

5. Ihr Weiß
erscheint Grau

Große Flächen in Weiß oder helle Farben können die Kamera zur Unterbelichtung
verleiten. Wenn das Histogramm bei der Aufnahme einer hellen Szenerie nicht
fast ganz nach rechts ausschlägt, sollten Sie eine positive
Belichtungskorrektur vorwählen und die Aufnahme wiederholen.

6. Die
hellsten Bildpunkte werden weiß

Es ist nicht einfach, helle Bildbereiche zu retten, die stark überbelichtet
wurden. Schalten Sie die Highlight-Warnung Ihrer Kamera an und überprüfen Sie
das Histogramm, um sicherzustellen, dass die Anzeige des Histogramms nicht auf
der rechten Seite ausschlägt.

7. Die
Schatten werden Grau

Große Flächen, Schatten oder dunkle Farben können die Kamera zur Überbelichtung
verleiten. Wenn Sie JPEGs aufnehmen, sollten Sie eine negative
Belichtungskorrektur vorwählen und die Aufnahme wiederholen.

8. Sie
fotografieren nicht in RAW

Bei der Aufnahme von JPEGs gibt Ihnen das Histogramm auf der Hinterseite Ihrer
Kamera genaue Anhaltspunkte zur Belichtung. Wenn sie allerdings zum RAW-Format
wechseln, erhalten Sie mehr Bildinformationen. Zudem können Sie nach der
Aufnahme Korrekturen der Belichtung vornehmen.

9. Sie
nutzen die falsche Belichtungsmessung

Die voreingestellte Belichtungsmessung Ihrer Kamera misst die gesamte
Belichtung. Punktmessung hingegen misst nur einen sehr kleinen Bereich. Wenn
Ihre Bilder stark über- oder unterbelichtet sind, prüfen Sie, ob Sie nicht
versehentlich Punktmessung ausgewählt haben.

10. Sie
nutzen den falschen Belichtungsmodus

Wenn der Moduswähler Ihrer Kamera sich nicht sichern lässt, kann es vorkommen,
dass der Belichtungsmodus zufällig verstellt wird. Vielleicht glauben Sie, dass
Sie die Zeitautomatik nutzen, aber tatsächlich sind Sie im manuellen Modus und
die Einstellungen für Blende und Verschlusszeit sind vollständig ungeeignet.

11. Ihre
gewählte Verschlusszeit ist zu lang

Die Belichtung wird durch die geeignete Wahl von Blende, Verschlusszeit und ISO
gesteuert. Die Wahl der Verschlusszeit ist entscheidend. Zu lange bedeutet,
dass die Fotos eventuell durch Bewegungen der Kamera und/oder des Sujets
verwackeln. Kürzere Verschlusszeiten lassen sich mittels größerer Blende oder
höherer ISO realisieren.

Seite 16

17. Probleme mit der Komposition

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1. Ihr
Hintergrund ist nicht einheitlich

Wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit (und das Objektiv) auf das Sujet richten, kann es
leicht passieren, dass Sie den Hintergrund übersehen. Hier lohnt sich ein
zweiter Blick: Wäre das Bild besser ohne den Zweig, das rote Auto oder die
Werbetafel im Hintergrund? Die Antwort lautet in der Regel ja – sie ziehen
Aufmerksamkeit vom eigentlichen Motiv ab.

2. Der
Blickwinkel ist langweilig

Man ist geneigt, Bilder einfach aus der eigenen Augenhöhe aufzunehmen. Legen
Sie sich einmal auf den Boden oder steigen Sie auf einen Stuhl – so finden Sie
einen neuen Winkel, der ein vertrautes Motiv auf interessante, unerwartete
Weise zeigt.

3. Sie
nutzen nur selten das Hochformat

Riskieren Sie dies viel öfter. Wenn Sie nächstes Mal ein Bild aufnehmen, das
Sie gewöhnlich im Querformat fotografieren würden, drehen Sie die Kamera um 90
Grad und lassen Sie sich überraschen.

4. Sie haben
das Sujet nicht isoliert

Verliert sich das Sujet im Bild? Verschmilzt es mit dem Hintergrund? In solchen
Fällen sollten Sie näher herangehen, eine geringere Schärfentiefe oder einen
Blickwinkel wählen, der das Sujet aus der Umgebung heraushebt.

5. Sie
komponieren Ihre Bilder immer mit dem Motiv im Zentrum

Versuchen Sie einmal, das zentrale Element aus dem Zentrum der Aufnahme heraus
zu verschieben. Sie können zum Beispiel einen der AF-Punkte wählen, die nicht
im Zentrum sind. Positionieren Sie Ihre Sujets so, dass sie in den größeren
Bereich des Bildrahmens blicken.

6. Sie haben
die Grenzen des Aufnahmebereichs nicht beachtet

Wenn Sie ein Foto so konzipieren, dass ein wichtiges Element die Ränder des
Bildausschnitts berührt, verleiht dies dem Bild einen klaustrophobischen
Eindruck. Beschneiden Sie Ihre Aufnahmen entweder sehr knapp oder lassen Sie
Ihren Sujets viel Raum zum Atmen.

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7. Ihre
Horizonte sind nicht gerade ausgerichtet

Schiefe Horizonte können ablenken oder verstören. Denken Sie nur an Aufnahmen
von der Küste – man hat den Eindruck, als wolle das Wasser aus dem Rahmen
laufen. Aktivieren Sie die elektronische Wasserwaage ihrer Kamera, nutzen Sie
das Live-View-Netz oder gleichen Sie den Horizont mit den Punkten des Autofokus
im Sucher ab.

8. Die
Balance in Ihren Fotos stimmt nicht

Bei der Komposition eines Bildes bewähren sich ungerade Zahlen am besten. Die
magische Zahl lautet hier drei – ein Hauptmotiv teilt sich den Bildraum mit
zwei weiteren Elementen.

9. Ihr
Sucher zeigt nicht 100 % des Bildes

Im Allgemeinen verfügen nur die allerbesten DSLRs über Sucher, die das gesamte
Bild zeigen. Wenn dies für Ihre Kamera nicht gilt, zoomen Sie ein wenig zurück,
um zu prüfen, dass nichts Unerwartetes in Ihrem Bild auftaucht. Dann zoomen Sie
wieder herein und machen das Foto. Alternativ können Sie Live View wählen, das
das gesamte Bild zeigt.

10. Sie sind
nicht nah genug am Motiv

Weitwinkelobjektive bieten einen derart großen Winkel, dass die Gefahr besteht,
dass im Bildfeld alles klein aussieht. Bewegen Sie sich näher an ein Motiv
heran und halten Sie Ausschau nach etwas Interessantem im Vordergrund oder
Linien, die die Aufmerksamkeit des Betrachters ins Bild lenken.

11. Sie sind
vorhersehbar

Fotomagazine reiten unablässig – UNABLÄSSIG – auf der Drittelregel herum. Dies
hat seinen Grund: Es ist ein einfacher Weg, ein Foto auszubalancieren. Wenn
aber alle Ihre Bilder starr nach dieser Regel aufgebaut sind, wird Ihre
Fotosammlung eindimensional und langweilig.

18. Probleme mit der Schärfe

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1. Sie
nutzen den falschen Autofokus-Modus

Sie wissen, dass Sie für unbewegliche Sujets den Modus One-Shot-Autofokus Ihrer
Kamera wählen müssen und für bewegliche den AI-Servo-Modus. Und wir wissen,
dass Sie das wissen. Was wir aber auch wissen: Man vergisst schnell, diese
Einstellung zu überprüfen, bevor man das Foto macht.

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2. Sie
lassen Ihre Kamera den Autofokuspunkt wählen

Wenn Sie Ihrer Kamera das Ruder überlassen, fokussiert sie möglicherweise
einfach auf das nächstgelegene Element oder wählt ein scharfes Detail im
Hintergrund statt des eigentlichen Motivs. Zeigen Sie Ihrer Kamera, wer das
Sagen hat und wählen Sie den Autofokuspunkt selbst.

3. Sie
wählen nicht den richtigen Autofokuspunkt

Viele Fotografen nutzen den zentralen Punkt im Autofokus, um das Motiv scharf
zu stellen. Sie halten den Auslöser halb gedrückt, um die Einstellung
festzuhalten und ändern dann den Bildrahmen für die beste Komposition. Tut man
dies aber mit einem Weitwinkelobjektiv, ist das Sujet am Ende möglicherweise
unscharf. Wählen Sie einen Punkt des Autofokus, der der Position des Modells
oder Motivs entspricht.

4. Ihr
Objektiv fokussiert zu weit vorn oder hinten

Falls das Objektiv zwar den Autofokus auf das Sujet einstellt, dieses aber
unscharf erscheint, wenn Sie herein zoomen, um das Foto zu prüfen, ist der
Autofokus vielleicht nicht ganz präzise eingestellt. Nutzen Sie die
Feineinstellung des Autofokus Ihrer Kamera, um dies abzustellen.

5. Sie sind zu
nah, um Schärfe einzustellen

Objektive besitzen eine Naheinstellgrenze und wenn Sie versuchen, diese zu
unterschreiten, findet das System des Autofokus keine feste Einstellung. Prüfen
Sie den Fokusindikator im Sucher. Wenn dieser blinkt oder nicht zu sehen ist,
ist Ihr Motiv nicht scharf.

6. Sie
nutzen den gesamten Fokusbereich

Wenn Sie Probleme haben, scharfe Bilder beweglicher Objekte aufzunehmen, müssen
Sie wahrscheinlich Ihrem Autofokus ein wenig zur Seite stehen. Versuchen Sie,
die Bewegung des Objekts vorauszusagen und setzen Sie den Fokus auf einen
Punkt, an dem Ihr Motiv sich vorbei bewegen wird. Wenn das Objektiv über einen
Schalter zur Begrenzung des Fokus verfügt, können Sie diesen nutzen, um die
Einstellung des Fokus zu beschleunigen.

7. Sie nutzen
bei Naheinstellungen nicht den manuellen Fokus

Wenn Sie ein Motiv mit einem Makroobjektiv fotografieren, ändert sich bei jeder
Scharfeinstellung die Größe des Bildes im Rahmen. Nutzen Sie den manuellen
Fokus, um die Vergrößerung einzustellen und bewegen Sie Kamera und Objektiv
dann vorwärts und rückwärts, um die Schärfe zu korrigieren.

8. Sie
nutzen Live View nicht optimal

Nutzen Sie für eine Scharfeinstellung im Pixelbereich die Vergrößerungsfunktion
von Live View oder führen Sie diese manuell durch. Ein Bild, das im Sucher
scharf erscheint, benötigt

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vielleicht
eine geringe Korrektur des Scharfeinstellrings, damit wichtige Details des
Bildes absolut scharf werden.

9. Sie
nutzen bei Landschaftsaufnahmen nicht die hyperfokale Fokussierung

Indem Sie eine kleine Blende verwenden und ungefähr ein Drittel der Tiefe der
Szene fokussieren, erhalten Sie mehr Schärfe. Genaue hyperfokale Entfernungen
für die Scharfeinstellung kalkulieren Sie mit Smartphone-Apps wie DOFMaster.

10. Sie
nutzen eine sehr weite Blende

Ein schnelles Objektiv, das nahe seiner maximalen Blende genutzt wird, bietet
sehr geringe Schärfentiefe. Selbst der geringste Fehler in der
Scharfeinstellung führt dazu, dass wichtige Details unscharf erscheinen.

11. Sie
sehen nicht klar

Wenn Ihre manuell scharf gestellten Bilder nicht scharf sind, prüfen Sie den
Okular-Korrektur-Regler (ein kleines Rädchen, das sich gewöhnlich hinter dem
Sucher befindet). Hier können Sie den Sucher für Ihre Augen scharf stellen und
sind damit sicher, dass alles im Fokus ist.

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19. Probleme mit der Beleuchtung

1. Sie
nehmen Ihre Fotos nicht im besten Licht auf

Die helle Tagessonne sorgt nicht immer für die interessantesten Bilder. Das Licht
des frühen Morgen oder Abend besitzt
eine eigene Magie – nutzen Sie diese Stunden.

2. Sie
ziehen die Schatten nicht in Betracht

Wenn Sie jemanden porträtieren ist die Qualität des Lichts entscheidend. An
einem sonnigen Tag wirken die harschen Schatten des direkten Sonnenlichts oft
nicht schmeichelhaft. Setzen Sie Ihr Modell in den Schatten

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3. Ihre
Modelle blinzeln

Wenn Sie ein Modell in die Sonne blicken lassen ist es fast unvermeidlich, dass
es die Augen zukneift. Drehen Sie Ihre Modelle und nutzen Sie einen Reflektor
oder Aufhellblitz für gleichmäßige Beleuchtung.

4. Sie
nutzen bedeckte Tage nicht optimal

Helle, aber wolkige Tage sind perfekt für Nahaufnahmen und Porträts, da der
gleichmäßige Lichteinfall die Darstellung vieler Details ermöglicht.

5. Sie
steuern den Kontrast nicht

Der dynamische Bereich Ihres Kamerasensors bestimmt, wie viele Details in einer
Belichtung eingefangen werden können. Ist der Kontrast einer Szene zu hoch –
jenseits des dynamischen Bereichs des Sensors – gehen Details verloren.
Landschaftsaufnahmen sind hierfür besonders anfällig und verbinden oftmals
einen richtig belichteten Vordergrund mit einem überbelichteten Himmel oder
einen richtig belichteten Himmel mit einem unterbelichteten Vordergrund. Aus
diesem Grund verwenden Landschaftsfotografen abgestufte Neutralfilter. Sie
bringen so den Vordergrund und den Himmel in den dynamischen Bereich der
Kamera.

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6. Sie
verlassen sich auf den automatischen Weißabgleich

Die Lichtfarbe hat oftmals Auswirkungen auf die Stimmung Ihrer Bilder. Der
automatische Weißabgleich aber wird oftmals versuchen, dies zu neutralisieren.
Das wird bei Sonnenuntergängen sehr offensichtlich. Probieren Sie die
Voreinstellungen des Weißabgleichs aus: Tageslicht, Wolkig oder Schatten fügen
Wärme hinzu.

7. Sie
machen Bilder mit mehreren Lichtquellen

Wenn Ihre Szenerie von verschiedenen Lichtquellen erleuchtet wird, kann die
Mischung der Farben störend wirken.

8. Sie
nutzen das Blitzlicht der Kamera

Das schwache Blitzlicht aus der kleinen, aufklappbaren Einheit Ihrer DSLR
reicht, um ein paar Schatten zu füllen, aber nicht für mehr. Es handelt sich um
ein hartes, gerichtetes Licht, das Schatten mit harten Kanten wirft und Augen
rot erscheinen lässt. Seine Effekte sind am deutlichsten, wenn man im
Hochformat fotografiert. Nutzen Sie wenn möglich eine spezielle
Blitzlichteinheit, idealerweise mit Diffusor.

9. Das Foto
wird an den Rändern dunkler

Wenn die Ränder eines Bildes dunkler sind als sein Zentrum, nutzen Sie die
Seitenlichtkorrektur. Diese Option steht in manchen Kameras und mancher
Software zur Verfügung.

10. Sie
benutzen keine Sonnenblende

Wenn Sie Ihr Objektiv an einem sonnigen Tag nicht durch eine Sonnenblende
abschirmen, kann die Qualität des Bildes durch Reflektionen beeinträchtigt werden.
Nutzen Sie eine Sonnenblende oder einfach Ihre Hand, um das Objektiv zu
beschirmen.

11. Ihre
Nachtaufnahmen sind zu dunkel

Nachtaufnahmen verlieren an Charakter, wenn der nächtliche Himmel darauf
tintenschwarz ist. Fotografieren Sie, wenn noch ein wenig Restlicht vorhanden
ist. Damit verlieren Ihre Szenen nicht an Balance, weil nur in der unteren
Hälfte elektrisches Licht leuchtet.

20. Probleme mit der Bearbeitung

1. Sie
korrigieren die Level nicht

Wenn Ihre Digitalfotos platt und grau wirken, werfen Sie einen Blick auf das
Histogramm der Level. Ziehen Sie die Schieber für Schwarz und Weiß zum Rand, um
ein dynamischeres Bild zu erreichen.

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2. Sie
übertreiben es mit der Bearbeitung

Übertriebene Bearbeitung wie apokalyptische Farbsättigung oder hyperreale HDR
und Ähnliches sollte generell vermieden werden. Zudem kann es zu Problemen mit
der Belichtung führen. Behalten Sie das Histogramm im Auge, wenn Sie
Korrekturen vornehmen und prüfen Sie, dass die Highlights nicht von der Skala
verschwinden.

3. Sie
vergrößern das Bild nicht ausreichend

Versuchen Sie nicht, Bereiche auszuwählen, um die verschiedensten
Fotobearbeitungen durchzuführen, die sehr detailgenau sein müssen, ohne in das
Bild hinein zu zoomen. Sie können es natürlich probieren, aber die Ergebnisse
werden eher ungenau sein.

4. Sie
machen Ihre Fotos zu scharf

Schieben Sie die Schärfe bis zum letzten Schritt der Bildbearbeitung auf und
übertreiben Sie es dabei nicht. Zoomen Sie auf 100 % herein und falls Sie
unscharf maskieren, seien Sie nicht zu eifrig bei den Einstellungen für Radius
and Menge. Sie erzeugen eventuell leuchtende Lichthöfe um die Objekte.

5. Sie
übertreiben es bei der Rauschreduzierung

Wenn Sie die Rauschreduzierung übertreiben, werden eventuell Details aus
Digitalfotos gelöscht. Haar kann dann wie eine Art Helm aussehen und Kleidung
besitzt keine Textur mehr. Führen Sie die Rauschreduzierung auf einer separaten
Ebene durch und unterlegen Sie eine Maske, um wesentliche Details zu bewahren.

6. In Ihren
Porträts wirkt Haut glatt wie Margarine

Wenn Sie in Photoshop ein Porträt retuschieren, seien Sie bei der Glättung der
Haut vorsichtig. Dies übertreibt man schnell und die Haut sieht wie Plastik
aus.

7. Sie
bearbeiten Augen und Zähne zu stark

Die Aufhellung der Augen und Zähne einer Person kann einem Porträt Glanz
verleihen. Aber seien Sie vorsichtig: Blendend weiße Zähne und die Augen einer
Schaufensterpuppe sind eine Verfälschung und kein Plus.

8. Sie
beschneiden Ihre Fotos zu stark

Wenn man ein Foto stark beschneidet, reduziert dies die Qualität des
endgültigen Bildes. Fotos von Vollformatkameras mit vielen Megapixeln
verkraften mehr Beschneidung. Versuchen Sie dennoch, den Bildausschnitt sofort
mit der Kamera richtig hinzubekommen.

9. Sie
sättigen die Farben zu stark

Sie werden bemerken, dass ein Thema sich durch diese Tipps zur Fotobearbeitung
durchzieht: Zurückhaltung. Bei der Bearbeitung mittels Photoshop ist weniger
gewöhnlich mehr und dies gilt zweifellos für die Farbsättigung. Sie wollen
nicht, dass Ihre Bilder wie Cartoons aussehen.

10. Sie sind
bei Schwarz-Weiß nicht konsequent genug

Um ein Bild auf schwarz-weiß zu konvertieren reicht es nur selten aus, einfach
die Farbsättigung herunterzusetzen oder es auf Grauskala zu stellen. Mit dem
Schwarz-Weiß-Tool von Photoshop und mithilfe der Gradiationskurve sowie ohne
Nachbelichten wird das Ergebnis besser.

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11. Die
Farben in Ihren Ausdrucken entsprechen nicht dem digitalen Bild

Dies ist stets eine Frage der Kalibrierung. Ihr Monitor oder Drucker, oder auch
beide, müssen kalibriert werden. Prüfen Sie zudem den Tintenstand des Druckers.
Wenn eine der Farben zur Neige geht, wird das Ergebnis verfälscht.

Die goldene Stunde ist der
perfekte Fotomoment

Zur Mittagszeit
in der strahlenden Sonne zu fotografieren erzielt meistens nicht die gewünschten
Ergebnisse, weil das Licht zu hart ist, die Schatten zu dunkel – wie können Sie
das vermeiden, genau die goldene Stunde zu treffen und was und vor allem wann
ist sie?

Folgende
Webseite hilft Ihnen weiter: auf golden-hour.com können Sie sehen, wann genau sich die
Goldene Stunde nähert. Sehr oft ist diese vom ganzen Tag die schönste Zeit.

1.
Wann ist die Goldene Stunde genau?

Die Goldene
Stunde ist täglich die erste und die letzte Stunde in der die Sonne scheint.
Das Sonnenlicht hat zu dieser Zeit eine ganz besondere Qualität und hilft Ihnen
so dabei, die allerschönsten Fotos zu machen. Denken Sie z.B. an dramatische
rote Sonnenauf- und -untergänge, goldene Hügel im Abendlicht und langgezogene
Schatten.

2.
Wie berechnen Sie die Goldene Stunde in Ihrer Stadt?

Geben Sie
auf der Webseite golden-hour.com
(siehe Beispiel hier unten) rechtsoben Ihre Stadt ein. Unten im Bild sehen Sie
dann den Verlauf der Sonne im Tagesverlauf. Die beiden untenstehenden gelben
Kästchen geben genau die Goldene Stunde an, wenn sie mit der Maus
darüberscrollen, und das bedeutet hier, früh aufstehen. Aber gerade im
Sommer ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass sie früher aufstehen
und später ins Bett gehen, deswegen lohnt es sich diese Webseite im Auge zu
behalten.

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Genießen Sie
die schönsten Stunden und verpassen Sie nicht die Zeitpunkte, in denen Ihnen
die schönsten Fotos sozusagen in den Schoß fallen. Genießen Sie die sonnigen
Momente!

8 Tipps für Gruppenfotos

“Ihr an der
Seite, du in der Mitte und du…. kannst du dich vorne hinsetzen?” Gruppenfotos
sind schwierig! Dirigieren Sie die Leute auf die Bank, auf die Knie, auf die
Schultern oder wie die Orgelpfeifen aufgereiht? 8 Tipps für Gruppenfotos helfen
mit, Ihre Fotos zu verschönern.

1. Kreative
Kompositionen
Versuchen Sie, die Höhe der Köpfe zu variieren, so seltsam das auch klingt – es
bringt Abwechslung in Ihr Foto. Lassen Sie die Leute sitzen, liegen oder z.B.
die Hände auf die Schultern der Nachbarn legen. Nutzen Sie Ihre Umgebung
kreativ, verwenden Sie Stühle, Mauern, Treppen – und erfreuen Sie sich an dem
Effekt.

2. Zoomen
ist auch in Ordnung
Mut zum Abschneiden! Man muss die Gruppe nicht komplett bis zum letzten Haar
und Zeh abbilden – wählen Sie Ausschnitte, Ihr Foto profitiert davon.

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3. Lassen
Sie die Leute dicht beieinanderstehen.

Vor allem Leute, die sich nicht besonders nahe stehen, neigen dazu auch für ein
Foto eher auf Abstand zu gehen. Sorgen Sie dafür, dass sich die
„Bildnachbarn“ kennen und so ohne Berührungsängste dicht
zusammenrücken. Umso kompakter das Foto ist, umso besser kommen die Gesichter
zur Geltung.

Tipps für tolle Kinderfotos

2.
Spaß haben

3.
Schöne Nahaufnahmen

4.
Das perfekte Porträt

5.
Fotografieren auf Augenhöhe

6.
Experimentieren mit Ecken und Ausschnitten

Tipp 1 Zeit nehmen
und keinen Stress machenDas Wichtigste ist: Geduld bewahren…! Machen Sie
Fotos von Kinderen die Sie nicht (gut) kennen?
Dann ist es nicht verkehrt,
eine extra halbe Stunde einzuplanen. So kann man sich einander gewöhnen und
Schüchternheit überwinden.

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Beispiel: Auf dem
linken Foto posiert das Kind kokett, das Lachen wirkt ein bisschen festgeklebt.
Auf dem rechten Foto ist sich das Kind des Fotografen nicht bewusst und gerade
dadurch wird es ein besonderes Foto.

Tipp 2 Spaß haben denn ohne Spaß werden nicht nur die Fotos gestellt oder
langweilig, sondern man vermiest sich auch zukünftige Fotogelegenheiten sehr schnell.
Wenn Sie dafür sorgen, dass das Kind beschäftigt ist mit etwas, das ihr oder
ihm Freude macht, können Sie sich besser auf die Fotos konzentrieren.
Egal
ob auf der Schaukel, mit Seifenblasen, beim Spielen mit der Katze oder beim
Malen ist. Wenn ein Kind Spaß hat, ´passiert´ auch immer etwas auf dem Foto.
Die schönsten Porträtfotos entstehen, wenn die Kinder sich nicht auf die
Kamera konzentrieren. So bekommen Sie entspannte Fotos mit Charme und Leben.

Beispiel: Die
Fotografin hat einen tollen Moment eingefangen…. bei solchen ´Wasserfotos´
bitte die kurze Verschlusszeit beachten, so erzielen Sie den ´ eingefrorenen´
Effekt.

Tipp 3 Schöne Nahaufnahmen. Alle Eltern versuchen sich früher oder später
natürlich an Nahaufnahmen von ihren Kindern. Aber zu einer guten Nahaufnahme
gehört mehr als dicht heran zu gehen. Dadurch erreicht man vor allem eine
Verzerrung der Gesichtsproportionen. Das schönste Resultat bekommen Sie, wenn
Sie mit Abstand und etwas Zoom fotografieren.

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Beispiel: hier ist die
Verzerrung gut zu sehen. Der Kopf des Kindes scheint comichaft groß zu sein.
Mit mehr Abstand und guter Verwendung des Zoom erzielen Sie natürlichere Fotos.

Tipp 4 Das perfekte Porträt. Zum perfekten Porträt gehören auch Hintergrund
und Belichtung. Ein unruhiger Hintergrund lenkt vom eigentlichen Motiv ab, mit
einem ruhigen Hintergrund
stellen Sie das Kind in den Mittelpunkt! Mit
einem schönen natürlichen Licht riskieren Sie keine dunklen Stellen oder
ungewollte Schatten. Mit einer natürlichen Lichtquelle, z.B. bei Außenaufnahmen
oder am Fenster erreichen Sie oft schönere Resultate als mit Blitz.
Fotografieren Sie drinnen und es ist zu dunkel? Wählen Sie einen Film mit
ISO400,
800 oder 1600
. Wenn es geht, den Blitz vermeiden – dann gibt´s auch
keine erschrockenen Gesichter.

Beispiel: Ein wirklich
schönes Porträt! Das Mädchen strahlt, aber das Foto wirkt trotz einer ruhigen
Komposition nicht gekünstelt oder gestellt. Der Hintergrund unterstützt die
ruhige Stimmung und durch ausreichenden Abstand von 1 bis 2 m wirkt der
Hintergrund atmosphärisch verschwommen und der Lichteinfall ist indirekt ohne
zu wenig zu sein.

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Tipp 5 Fotografieren auf Augenhöhe. Kinder auf Augenhöhe zu fotografieren
kann ein toller Effekt sein – knien Sie oder setzen Sie sich auf den Boden. So
vermeiden Sie die Vogelperspektive
und machen einfacher Kontakt mit
dem Kind. Was wiederum mit Sicherheit auf dem Foto sichtbar sein wird als
Unbefangenheit.

Beispiel: Hier ist der
Fotograf auf Kniehöhe gegangen um das Kind zusammen mit dem Kängeruh auf
gleicher Höhe abzuholen. Das Kind ist nachahmend auch auf die Knie gesackt, das
Resultat: ein tolles spontanes und süßes Foto!

Tipp 6 Experimentieren mit Ecken und Ausschnitten. Experimentieren Sie mit
außergewöhnlichen Perspektiven, Ausschnitten und Momenten. Keine Angst vor
Experimenten!
Oft sind es gerade die etwas außergewöhnlichen Effekte,
die Sie durch Ausprobieren entdecken, die Ihre Fotos zu etwas Besonderem
machen!

Beispiel: Variation!
Die Perspektive ist schräg von oben, das Gesicht etwas abgeschnitten und mit
den fröhlichen Farben und dem frechen Lachen ist es für den Betrachter ein
Genuss das Foto zu betrachten.

Seite 29

Foto-Tipp
„Fotografieren im Winter 1“

Die Mützen, Schals und
Mäntel werden wieder ausgepackt, langsam macht man sich Gedanken, wo man den
Schlitten oder die Skiausrüstung im vergangenen Frühjahr verstaut hat. Deshalb
hier Tipps und Inspiration zum Fotografieren im Winter. In diesem Artikel
finden Sie grundlegende Informationen zum Thema.

1.
Das sollten Sie beim Fotografieren im
Winter beachten!

Belichtung und Weißabgleich
Fotografieren im Winter ist nicht immer einfach. Sowohl die Belichtungsmessung
als auch der Weißabgleich können dabei an ihre Grenzen stoßen. An sonnigen
Tagen hat der Fotograf oft mit sehr hohen Kontrasten zu kämpfen. Die
Helligkeitsunterschiede zwischen Licht- und Schattenpartien können schnell den
Dynamikbereich der Kamera überfordern und so für ausgefressene (überbelichtete)
Lichter und unterbelichtete (abgesoffene) Schatten sorgen. Auf der anderen
Seite kann Schnee auch für eine günstige Aufhellung durch seine reflektierende
Wirkung sorgen. Große helle Flächen können den Belichtungsmesser irritieren und
zu unterbelichteten Fotos führen, da der Belichtungsmesser auf einen mittleren
Grauwert geeicht ist, der von den hellen Schneeflächen abweicht. Sie sollten
daher der Belichtung ein besonderes Augenmerk schenken. Bei Bedarf sollten Sie
mit einer Belichtungskorrektur gegensteuern. Eine Korrektur von + 1 EV ist oft
bereits ausreichend, einen Standardkorrekturwert gibt es jedoch nicht. Das
Histogramm und/oder die Über- und Unterbelichtungswarnung leisten bei der
Beurteilung der Belichtung gute Dienste.

Neben der
Belichtungsmessung kann auch der automatische Weißabgleich der Kamera an seine
Grenzen stoßen. Vor allem in Schattenpartien kann es leicht zu einem Blaustich
kommen. Mein Tipp für alle, die eine Kamera mit RAW-Format verwenden: Nutzen
Sie das RAW-Format! Dieses bietet ihnen deutlich mehr Korrekturmöglichkeiten
als das JPG-Format. Sie können z. B. im RAW-Format eine verlustfreie Korrektur
des Weißabgleichs im RAW-Konverter vornehmen. Viele Amateurkameras bieten ein
spezielles „Winter-Motivprogramm“. Diese Einstellung bietet eine gute
Alternative für ungeübte Fotografen.

2.
Akkus und Batterien!
Nehmen Sie genügend Ersatzakkus mit. Bei niedrigen Temperaturen sinkt die
Leistung von Akkus. Die Ersatzakkus sollten Sie möglichst nahe am Körper
aufbewahren, damit die Akkus warmgehalten werden.

Seite 30

3.
Achtung Kälte!
Extreme Kälte könnte der Ausrüstung auch schaden, Sie sollten die Ausrüstung
daher nicht unnötig lange starken Minustemperaturen aussetzen. Die
Bedienungsanleitung ihrer Kamera sollte im Bereich technische Daten
Informationen zu den empfohlenen Betriebstemperaturen enthalten.

4.
Achtung Kondenswasser!

Achten Sie darauf,
dass die Kameraausrüstung beim Wechsel von kalt nach warm beschlagen kann. Planen Sie genügend Zeit
ein, dass sich die Ausrüstung langsam an die warmen Innentemperaturen anpassen kann.
Sonst fotografieren Sie unter Umständen mit einem ungewollten Weichzeichner.
Trocknen Sie Ihre Ausrüstung gegebenenfalls ab.Achten Sie bei den Linsen und
Filtern auf geeignete Linsenreinigungstücher. Nehmen Sie das Objektiv erst nach
einer Aufwärmphase von der Kamera, sonst riskieren Sie, dass sich der Sensor
beschlägt.
Lassen Sie die Ausrüstung zunächst noch in der Fototasche, so erwärmt sich die
Kamera langsam (allerdings kann dies recht lange dauern) und die Ausrüstung
beschlägt weniger. Schneller geht’s mit einer dichten Plastiktüte. Einfach die
Ausrüstung vor dem Betreten der wärmeren Umgebung in eine Plastiktüte stecken
und gut verschließen. Zusätzlich können Sie Trocknungsmittel (z. B. Silicagel)
in der Fototasche und auch beim Aufwärmen in der Plastiktüte einsetzen. Dieses
befindet sich meist in kleinen Papiertüten und sorgt dafür, dass ihre
Ausrüstung möglichst trocken gehalten wird und dadurch eine
Feuchtigkeitskondensation reduziert wird. Diese Trocknungsmittel bekommen Sie
auch mit einem Farbindikator, sodass Sie an der Veränderung Farbe ablesen
können, ob Sie das Trocknungsmittel erneuern oder regenerieren müssen.

5. Die
richtige Kleidung!

Last, but not least – die richtige Kleidung! Fingerhandschuhe mit offenen
Fingerkuppen (Fingerlinge, fingerlose Handschuhe) bieten einen guten Kompromiss
zwischen Schutz vor Kälte und einem ausreichenden Tastgefühl. So haben Sie die
Technik gut im Griff und opfern keine Gliedmaßen dem Frost. Achten Sie bei der
Wahl der Kleidung darauf, dass diese zwar warm sein sollte, Sie aber bei
Bewegung nicht unnötig ins Schwitzen kommen. Mehrere Kleidungsstücke
übereinander nach dem Zwiebelschalenprinzip ist wohl die beste Lösung. Die
Kleidungsstücke sollten zudem atmungsaktiv sein und auch bei Feuchtigkeit noch
genügend Isolation bieten.

Foto-Tipp
„Fotografieren im Winter 2“

Dieser Foto-Tipp zum
Fotografieren im Winter bietet Ihnen weitere Inspirationen und Nützliches zum
Thema. Hierbei stehen die Motivsuche und die Bildgestaltung im Zentrum der
Ausführungen. Der Winter bietet eine Vielzahl von klassischen Motiven. Denken
Sie an schneebedeckte Landschaften, Eisblumen, rauchende Kamine, die gemütliche
Atmosphäre vor dem offenen Kamin, Raureif, Berge, Alpen, Schneefall,

Seite 31

Nebel, Wintersport …
Der Winter bietet immer wieder neue Ein- und Ausblicke in eine unbekannte,
stille Welt. Je nach Wetter wechselt die Landschaft von lieblich bis extrem
abweisend.
Der Winter bietet besondere atmosphärische Bedingungen. Einerseits eignen sich
kalte Wintertage für Aufnahmen aus großer Distanz. An solchen Tagen herrscht
durch die große Kälte oftmals eine besonders gute Fernsicht, wie sie in anderen
Jahreszeiten kaum vorkommt. Dies liegt an der geringen Luftfeuchtigkeit,
dadurch bildet sich kaum Dunst in der Atmosphäre. An sonnigen Tagen bietet das
tiefe Blau des Himmels zudem einen interessanten Farbkontrast zur winterlichen Landschaft.
Andererseits verhüllt in dieser Jahreszeit oft Nebel die Landschaft und sorgt
für gedämpfte Farben und Kontraste. Auch der mehr oder weniger dichte
Schneefall kann die Aufnahme mit einem weichen Schleier überziehen. Wenn Sie
den Schneefall betonen wollen, sollten Sie diesen vor einem dunklen Hintergrund
fotografieren. Wenn der Hintergrund aus weißen Schneeflächen besteht, wird man
vom Schneefall kaum etwas im Foto sehen. Die Schneeflocken wirken in diesem
Fall eher als Weichzeichner.

1.
Der Vordergrund
Die zunächst folgenden Aufnahmen sollen einen wichtigen gestalterischen Aspekt
in der Fotografie verdeutlichen, den Vordergrund. Häufig lassen wir uns von den
Motiven so überwältigen, dass wir dieses Mittel der Gestaltung völlig vergessen
oder angesichts des überragenden Motivs als unnötig erachten.
Ein sehr gutes Motiv, um dies zu verdeutlichen, ist das 4478 Meter hohe
Matterhorn, das mit seiner markanten Form nicht ohne Grund ein Wahrzeichen der
Schweiz ist und seit Beginn der touristischen Fotografie eines der beliebtesten
Fotomotive der Alpenrepublik darstellt. Die folgende Aufnahme zeigt die
Gebirgskulisse aus großer Distanz mit einem 400mm-Tele-Objektiv aufgenommen.
Das Foto wirkt trotz der Schatten, die das Relief betonen, flach.

Bei der folgenden
Aufnahme tritt das Gebirgsmassiv in den Hintergrund zurück, eine Schneewehe im
Vordergrund schafft räumliche Tiefe, der Schatten im Vordergrund schafft ein
Gegengewicht zum Hintergrund.

Seite 32

Die folgende Aufnahme zeigt ebenfalls
das Matterhorn, eine Pistenmarkierung dient hierbei als Vordergrund. Hierdurch
wird zugleich ein farblicher Kontrast geschaffen und räumliche Tiefe
geschaffen. Zudem wird ein (falscher) inhaltlicher Bezug von Matterhorn und
Hinweisschild geschaffen.
Seite 33

Nachtaufnahmen

Motiv ISO 100 ISO 400 ISO 1600

Fließender Verkehr 20 Sek – Blende 4 20 Sek – Blende 8 20 Sek – Blende 16
Bühnenbeleuchtung 1/15 Sek – Blende 2,8 1/60 Sek -Blende 2,8
Sterne – Streifen 300 Sek – Blende 4 300 Sek – Blende 8 300 Sek – Blende 16
Landschaft b. Mondlicht 120 Sek – Blende 4 60 Sek – Blende 5,6 60 Sek – Blende 11
Der Mond 1/125 Sek – Blende 8 1/500 Sek – Blende 11 1/1000 Sek – Blende 16
Szene bei Kerzenlicht ¼ Sek – Blende 2 1/15 Sek -Blende 2 1/30 Sek – Blende 4
Weihnachtsbeleuchtung 1 Sek – Blende 4 ¼ Sek –
Blende 4
1/15 Sek – Blende 4
Helle Straße bei
Nacht
1/30 Sek – Blende 2,8 1/60 Sek – Blende 4 1/125 Sek – Blende 5,6
Neonlichter 1/60 Sek –
Blende 2,9
1/125 Sek – Blende 4 1/125 Sek – Blende 5,6
Schaufenster 1/30 Sek – Blende 2,8 1/60 Sek – Blende 4 1/125 Sek – Blende
5,6
Angestrahlte Gebäude 1 Sek – Blende 4 ½ Sek – Blende 5,6 ¼ Sek – Blende 8
Stadtsilhouette b.
Nacht
4 Sek – Blende 2,8 1 Sek – Blende 2,8 1 Sek – Blende 5,6
Stadtsilh.
b.Dämmerung
1/30 Sek – Blende 5,6 1/60 Sek – Blende 8 1/125 Sek – Blende 11

Stativ ist bei Langzeitbelichtung Pflicht

Spiegelvorauslösung
unter Individualeinstellung einschalten (der Spiegel klappt vor dem
Auslösen hoch – dadurch entsteht durch das Hochklappen des Spiegels keine Verwacklung)
– Auslösung erfolgt beim2. Drücken des Auslösers

Mindestens aber Selbstauslöser oder Fernbedienung

Noch höhere ISO Zahlen ermöglichen eine weiter geschlossene
Blende, bringen aber auch mehr Rauschen ins Bild

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Tipps zur optimalen Pflege des
Objektivs

1. Staub
und andere Verschmutzungen zunächst wegblasen. Hierzu einen BLASEBALG benutzen.
Blasebalge gibt es z.B. bei http://www.foto-morgen.de/index.php?cl=details&anid=REM-135&gclid=CNvSlerGqcICFcrKtAodenMA-Q

2. Es
genügt auch ein kleiner Pinsel mit weichem Haar, dieser darf keine Kratzer auf
der Linse hinterlassen –

3. Reinigungsflüssigkeit
für die Objektivpflege gibt es im Fachhandel

Ca. 8 €

4. Antistatisches Tuch zur Entfernung hartnäckiger Flecken mit der Flüssigkeit

5. K
e i n e Papiertaschentücher benutzen – enthalten Holzpartikel

6. Objektiv
an einem staubfreien Ort zum Trocknen ablegen. Die Temperatur sollte nicht zu
hoch und nicht zu niedrig sein (Raumtemperatur)

7. Zum
Schutz des Objektivs einen UV Filter benutzen – Dieser kann aber die Aufnahme
beeinflussen .

Objektive möglichst in einer Objektivtasche aufheben

Belichtungsmessung bei Langzeit-Belichtungen – so geht’s

Bei Langzeitbelichtungen können wir unter normalen Umständen nur „schätzen“,
da der Belichtungsmesser in unseren Kameras i.d.R. nur Zeiten bis max. 30s
ermittelt.

Angenommen, wir haben unsere Kamera mit Stativ und Fernauslöser mitten in
der Nacht vor einer Kulisse aufgebaut, und wollen die Aussicht mit einer
Langzeitbelichtung einzufangen.

Um die maximale Bildqualität zu erreichen, möchten wir natürlich auch den
niedrigst-möglichen ISO-Wert benutzen.

Der Trick, mit dem eingebauten Belichtungsmesser der Kamera trotzdem die
optimalen Belichtung-Parameter zu ermitteln funktioniert so:

Nehmen wir mal an, daß wir einen wunderbaren Standort mit einem perfekten
Bildausschnitt gefunden haben, wir haben abgeblendet, und die hyperfokale
Distanz eingestellt, dann stellt sich jetzt die Frage, mit welcher Belichtungszeit
man belichten soll.

Wenn man an diesem Punkt nicht über profunde Erfahrungs-Werte verfügt, kann
man nur raten – dabei kommen einem Belichtungszeiten von 60s oder mehr aber
meist absurd lang vor, da man damit selten zu tun hat.

Man kann aber trotzdem den korrekten Wert durch die Kamera ermitteln
lassen….alles, was es dazu bedarf, ist ein wenig Kopfrechnen.

So geht’s:

Wir stellen die Kamera auf AV, stellen wieder die gewünschte Blende
ein, und erhöhen dann so lange den ISO-Wert, bis die Belichtungszeit im Display
unter 30s fällt.

An dieser Stelle sollte man eine Probeaufnahme (mit den hohen ISO!) machen,
und sich das Histogram anschauen!

Aufgrund des Histogram kann man jetzt noch Korrekturen nach Oben oder Unten
einfügen, und evtl. weitere Probeaufnahmen machen.

Wenn uns das Ergebnis (die Belichtung) gefällt, machen wir dasselbe Bild
nochmal mit ISO 100, und jetzt müssen wir etwas rechnen:

Als Faustformel geht das so:

Eingestellter ISO-Wert / gewünschter ISO-Wert * Belichtungs-Zeit. +/- Korrektur-Wert.

Beispiel:

Bei ISO 1600 und 20s ergibt sich ein perfekt belichtetes Bild, dann
berechnet sich die Belichtungszeitr für ISO 100 wie folgt
1600 / 100 * 20s = 16 * 20s = 320s

Man stellt dann die Kamera auf B, stellt dieselbe Blende, ein und belichtet
eben manuell diese 320s.

Wenn ich jetzt noch einen Korrekturwert von +/- 1/3 ermittelt habe, dann erhöhe
oder verringere ich die Belichtungszeit auf „pi mal Daumen“ 425
oder 215s.

Bei solchen Zeiten kommt es nicht so sehr auf 5s mehr oder weniger an.

Die Belichtung wird sich von dem Bild mit den hohen ISO nicht unterscheiden.

Locations Ratingen u.U.

Locations in Ratingen und Umgebung:

– Angermunden Baggerloch (kleiner See ist am schönsten! Zufahrt über
Heiderweg)

– Ruine, Ratingen Essenerstraße (mitten auf dem Feld)

– Cowboy Ranch, (Mit Tequilla Bar, Saloons, Alles was dazu gehör) Ratingen
Hösel (NUR MIT ABSPRACHE, da es Privatgelände ist: Kontakt gern über mich)

– Rapsfelder soweit das Auge reicht 🙂

– Ratingen Breitscheid: Wald am Bolzplatz…dort ist ein wunderbarer kleiner
Bach

– Haus zum Haus/ Wasserburg Ratingen Mitte

– Ratingen Cromford/ + LVR Industriemuseum

40489 Düsseldorf Angermund: Angermunden Baggerloch (kleiner See ist am
schönsten! Zufahrt über Heiderweg)

*

40597 Düsseldorf: Schloß Benrath Benrather Schloßallee 100-106 – www.schloss-benrath.de

*

40878 Ratingen: Cromford/ + LVR Industriemuseum; Cromforder Allee
24

*

40883 Ratingen Hösel: Long Horn Ranch, Cowboy Ranch, (Mit Tequilla Bar,
Saloons, Alles was dazu gehört)

*

40878 Ratingen: Haus zum Haus/ Wasserburg Ratingen Mitte

*

40885 Ratingen: – Ruine, Ratingen Essenerstraße (mitten auf dem Feld)

*

40885 Ratingen, Am Sondert:

– Ratingen Breitscheid: Wald am Bolzplatz…dort ist ein wunderbarer kleiner
Bach

Nachtfotografie

Was brauche ich für die Nachtfotografie?

Das passende Stativ

Ganz wichtig ist ein ordentliches Stativ. Dabei ist zu beachten, dass es
nicht aus Plastik ist und möglichst wenige Einschübe hat. Nur dann
gewährleistet es eine optimale Stabilität. Das wirkt sich natürlich auf das
Gewicht und das Pack-Maß aus. Mein Tipp: Mit einer Carbon Variante lässt sich
das Gewicht deutlich reduzieren.

Fernauslöser

Das Nächste, was ihr benötigt, ist ein Fernauslöser, da nachts schon einmal
Belichtungszeiten jenseits der 30 Sekunden möglich sind und ihr im Bulb-Modus
arbeiten müsst. Ein einfacher Auslöser für ein paar Euro reicht dabei erst
einmal aus. Wenn es etwas mehr sein sollte, könnt ihr in einen Auslöser
investieren, der programmierbar ist und mit dem ihr die Zeit, die belichtet
werden soll, einstellen könnt.

Taschenlampe

Das dritte nützliche Werkzeug ist die Taschenlampe. Auch wenn ihr eure
Kamera genau kennt, müsst ihr ab und zu etwas im Dunkeln suchen. Eine kleine
Taschenlampe hilft natürlich auch, um nach euren Shooting nach Hause zu finden,
gerade wenn ihr in der freien Natur unterwegs seid. Als kreatives Gimmick könnt
ihr die Taschenlampe auch noch dazu nutzen, kleine Lichteffekte in eure Bilder
zu zaubern oder etwas mit Licht zu malen.

Wenn ihr jetzt noch eure Kamera mit Objektiv, vollen Akkus und leerer
Speicherkarte in eurem Rucksack habt, dann kann euch nur noch der Sonnenaufgang
stoppen.

Wie finde ich die passende Location?

Passende Locations gibt es eigentlich überall. Und nachts schaut alles
anders aus als tagsüber. Es gibt Straßenlaternen, vorbei fahrende Fahrzeuge
oder aber ein entferntes, beleuchtetes Dorf. Bei ausreichender Belichtung könnt
ihr auch ein unbeleuchtetes Gebäude fotografieren. Gerade in der Stadt ist
immer genügend Umgebungslicht. Und besonders gut eignen sich wegen der
Lichtspiegelungen Gewässer jeglicher Art.

Das passende Wetter

Während der blauen Stunde lassen sich sehr schöne Nachtaufnahmen machen. Es
ist schon so dunkel, dass die Lichter der Stadt leuchten, gleichzeitig hat der
Himmel immer noch Farbe und grenzt sich besonders gut von dunklen Gebäuden ab.
Aber auch Nebel oder ein wolkiger Himmel sollte euch nicht vom Fotografieren
abhalten. Die Wolken reflektieren das Licht der Stadt und der Nebel macht
Lichtquellen wie Straßenlaternen besonders sichtbar. Fotos, die bei einer
ungünstigen Wetterlage gemacht wurden, haben ihren besonderen Reiz, denn bei
schönen warmen Wettern kann ja jeder Fotos machen.

Der richtige Zeitpunkt für das
Motiv!

Bei der Suche nach eurer Location
achtet auf Brücken über viel befahrende Straßen. Dabei solltet ihr bedenken,
dass zwischen 18-20 Uhr die meisten Leute auf dem Weg nach Hause sind. Das
betrifft auch Bürogebäude. Wollt ihr ein beleuchtetes Bürogebäude
fotografieren, heißt es nicht zu spät kommen, sonst trefft ihr höchstens noch
den Reinigungsdienst und einige wenige beleuchtete Fenster an .

Wie stelle
ich meine Kamera richtig ein?

Bei einem Nachtfoto ist es besonders
schön, wenn aus Lichtquellen Sterne werden. Diese Sterne erreicht man durch
eine hohe Blende. Am besten ist eine Blende kleiner als f/11. Bei einer
Einsteigerkamera solltet ihr die Blende allerdings nicht zu groß wählen. Sonst
kommt ihr schnell in den Bereich der Beugungsunschärfe.

Wie fokussiere ich?

Oft versagt im Dunkeln der
Autofokus, daher rate ich dazu, den Live-View-Modus zu verwenden. Oft kann man
hier bis zu 10x vergrößern und dennoch ein Bild mit normaler Vergrößerung
schießen. In der 10x Vergrößerung lässt sich sehr gut fokussieren. Ein weiterer
Tipp: zum Fokussieren die Kamera auf die kleinste Blende und einen hohen
ISO-Wert einstellen. Oft wird dadurch das Live-Bild heller. Um das Foto zu
schießen, solltet ihr aber wieder die Blende und den ISO-Wert regulieren.

Wie errechne ich die richtige Belichtungszeit?

Das Problem ist, dass es oft so dunkel ist und wir mit einer so kleinen
Blende arbeiten möchten, dass die Belichtungsmessung der Kamera den Wert nicht
mehr errechnen kann. Die meisten Kameras zeigen nur Zeiten bis zu 30 Sekunden
an. Alles darüber hinaus quittieren die meisten Modelle nur noch mit einer
blickenden 30, einer roten 30 oder ähnlichen Signalen. Wie bekomme ich also die
richtige Zeit heraus? Dazu machen wir uns die Blendenreihe zu nutzen. Wenn wir
unsere Blende um eine ganze Blendenstufe erhöhen, verdoppelt sich die Verschlusszeit,
um im Bild die gleichen Lichtverhältnisse zu haben. Wenn wir also wissen, dass
wir bei einer Blende von f/5.6 30 Sekunden belichten müssten, wissen wir auch,
dass wir bei Blende f/8 60 Sekunden belichten müssten und bei einer Blende von
f/11 120 Sekunden.

Wie bekomme ich sogenannte Light-Trails (Lichtstreifen von
vorbeifahrenden Fahrzeugen) am besten hin?

Um Light-Trails zu fotografieren braucht ihr zunächst eine passende Straße.
Wenn ihr diese gefunden habt, müsst ihr nur noch zählen, wie lange ein Fahrzeug
vom Anfang des Bildes bis zum Ende des Bildes b raucht. Wenn ihr dann ein
Gefühl dafür habt, wie schnell die Fahrzeuge sind, dann stellt ihr die Blende
im Bulb-Modus (Einstellungen für Canonund Nikon) so ein, dass ein korrekt belichtetes Bild
entstehen würde, wenn ihr so lange belichten. Wenn nun das nächste Objekt kommt
und dabei ist, ins Bild zu fahren, löst ihr mit dem Fernauslöser aus und hört
erst auf, wenn das Objekt am gewünschten Endpunkt ist. Ein wenig länger oder
kürzer spielt dabei kaum eine Rolle. Das könnt ihr später am Rechner wieder
ausgleichen.

Nachtaufnahmen

Motiv ISO 100 ISO 400 ISO 1600

Fließender
Verkehr

20 Sek –
Blende 4

20 Sek –
Blende 8

20 Sek –
Blende 16

Bühnenbeleuchtung

1/15 Sek –
Blende 2,8

1/60 Sek
-Blende 2,8

Sterne –
Streifen

300 Sek –
Blende 4

300 Sek –
Blende 8

300
Sek – Blende 16

Landschaft
b. Mondlicht

120
Sek – Blende 4

60 Sek
– Blende 5,6

60 Sek
– Blende 11

Der Mond

1/125 Sek
– Blende 8

1/500 Sek
– Blende 11

1/1000 Sek
– Blende 16

Szene bei Kerzenlicht

¼ Sek –
Blende 2

1/15 Sek
-Blende 2

1/30 Sek –
Blende 4

Weihnachtsbeleuchtung

1 Sek –
Blende 4

¼ Sek – Blende 4

1/15 Sek –
Blende 4

Helle Straße bei Nacht

1/30 Sek –
Blende 2,8

1/60 Sek – Blende 4

1/125 Sek –
Blende 5,6

Neonlichter

1/60 Sek
– Blende 2,9

1/125 Sek –
Blende 4

1/125 Sek –
Blende 5,6

Schaufenster

1/30 Sek – Blende 2,8

1/60 Sek –
Blende 4

1/125 Sek – Blende 5,6

Angestrahlte Gebäude

1 Sek –
Blende 4

½ Sek – Blende 5,6

¼ Sek –
Blende 8

Stadtsilhouette b. Nacht

4 Sek – Blende
2,8

1 Sek –
Blende 2,8

1 Sek –
Blende 5,6

Stadtsilh. b.Dämmerung

1/30 Sek –
Blende 5,6

1/60 Sek –
Blende 8

1/125 Sek –
Blende 11

Stativ ist bei Langzeitbelichtung Pflicht

Spiegelvorauslösung
unter Individualeinstellung einschalten (der Spiegel klappt vor dem
Auslösen hoch –

dadurch entsteht durch das Hochklappen des Spiegels
keine Verwackelung) – Auslösung erfolgt beim

2. Drücken des Auslösers

Mindestens aber Selbstauslöser oder Fernbedienung

Noch höhere ISO Zahlen ermöglichen eine weiter geschlossene
Blende, bringen aber auch mehr Rauschen ins Bild

Rechteübertragung

Vertrag zur Rechteübertragung

Vertrag zur
Rechteübertragung für Fotomodelle (Model Release)

Zwischen

dem Fotografen ulrich kloes (nachfolgend „Fotograf“)

geboren am _17._10.__1950 in _Essen___________________________

wohnhaft in : am kohlenkaempchen 20 45133 essen

und

Herrn/Frau ________________________________ (nachfolgend „Modell“)

geboren am ____.____.________ in __________________________

wohnhaft in :
________________________________________________________________________

Telefon:_________________________

wird vereinbart, dass unwiderruflich sämtliche Rechte für jegliche Nutzung und
Veröffentlichung der Aufnahmen auf den Fotografen übertragen werden, die am
_________________ von dem Modell angefertigt wurden. Der Fotograf darf die
produzierten Bilder ohne jede zeitliche, örtliche und inhaltliche Einschränkung
in unveränderter Form durch den Fotografen oder durch Dritte, die in dessen
Einverständnis handeln, ungeachtet der Übertragungs-, Träger- und
Speichertechniken (insbesondere elektronische Technologien) publizistisch zur
Illustration und zu Werbezwecken verwenden (u.a. für Werbezwecke, Marketing,
Verkaufsförderung, Verpackung für alle Produkte und Dienstleistungen).

Das Modell überträgt dem Fotografen und seinen Rechtsnachfolgern gleichzeitig
alle Nutzungsrechte einschließlich Nachdruck und Weitergabe an dem aufgrund
dieser Vereinbarung zustande gekommenen Bildmaterial ohne zeitliche
Beschränkung. Die Bilder können mit anderem Bildmaterial, Grafik oder Text
kombiniert, abgeändert, skaliert oder beschnitten werden. Das Modell stimmt zu,
dass diese Freigabe auch für seine Rechtsnachfolger und Erben verbindlich ist.
Mit Zahlung des vereinbarten Honorars, mit der dieses einverstanden ist und die
es hiermit bestätigt, sind sämtliche Ansprüche des Modells abgegolten. Die
Namensnennung des Modells steht im Ermessen des Fotografen. Dieser Vertrag
unterliegt deutschem Recht. Mündliche Nebenabsprachen sind nicht getroffen.
Alle Vertragsänderungen bedürfen der Schriftformen.

Das Modell erklärt, mindestens 18 Jahre alt und voll rechtsfähig zur Abgabe
dieser Erklärung zu sein.

Ort, Datum / Unterschrift des Fotografen

Ort, Datum / Unterschrift des Modells

_________________________ ____________________

Model Verträge

Vertrag
über fotografische Leistungen

Vertragsparteien:

Melissa und Julian
_____________________________ , Kunde

Klös, Ulrich am Kohlenkämpchen 20, 45133
Essen, Fotograf.

Die
Parteien vereinbaren: Anlass:
Hochzeit am 30.07.2016 in Bottrop.

1. Leistungen des Fotografen: Fotografische Dokumentation der
kirchlichen Trauung und der anschliessenden Feier, Erstellung einer Bild-CD und
10 gedruckte Aufnahmen

Der Fotograf hat die Vorgaben des Kunden zur Aufnahme und Gestaltung
einzuhalten

¨
besondere Wünsche betreffend Gestaltung/Umsetzung aufführen

¨
Vereinbarung von allfälligen Weisungen während der Anlasses

¨
Vereinbarung, wonach der Fotograf die gesamte Ausrüstung auf eigene
Rechnung besorgen muss

2. Ergebnisse: Der Fotograf hat dem Kunden folgende Ergebnisse zu liefern:

¨
Fotografien in digitaler Form
Format JPG auf CD/DVD

¨
Bildpräsentation 1o gedruckte Aufnahmen

3. Der Fotograf darf Bilder zur
Präsentation auf eigenen Seiten verwenden. Ein Verkauf von Bildern seitens des
Fotografen ist nicht erlaubt .

4.
Rechte an den fotografischen
Arbeiten und Nutzung:
Der Fotograf überträgt dem Kunden sämtliche Rechte an den
fotografischen Arbeiten, insbesondere Eigentums- und Urheberrechte. Die
Übertragung dieser Rechte erfolgt ohne zeitliche, sachliche, geografische oder
sonstige Einschränkung und umfasst auch neue und noch unbekannte Nutzungsarten.
Der Fotograf verzichtet auf seine Namensnennung.

Soweit der Kunde dem Fotografen Weisungen über zu fotografierende
Personen, Locations oder Gegenstände erteilt hat, ist es Sache des Kunden dafür
zu sorgen, dass die Abbildungen dieser Personen, Locations oder Gegenstände
zulässig sind und keine Drittrechte verletzen. Entsprechende Rechte von
betroffenen Dritten holt der Kunde ein. Der Kunde darf die fotografischen
Arbeiten und deren Teile für beliebige Zwecke nutzen, verwenden und verändern.
Er darf die Nutzung und Verwendung auch Dritten ganz oder teilweise überlassen.
Diese Berechtigung gilt örtlich, zeitlich und sachlich unbeschränkt. .

5. Leistungen des Kunden: Als Gegenleistung für die
vom Fotografen zu erbringenden fotografischen Leistungen wird ein Honorar von
300€ vereinbart. In diesem Honorar
inbegriffen sind sämtliche Nebenleistungen, Spesen, Aufwendungen, Auslagen, die
Übertragung der Rechte .

Datum, Unterschriften